Im Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird auch nach den ausgeübten Sportarten gefragt. Hier musst du wahrheitsgemäß antworten, damit der Versicherer dein Risiko richtig einschätzen kann.
Nach folgenden Sportarten wird häufig gefragt, da sie ein erhöhtes Unfallrisiko bilden:
- Bergsport
Bouldern, Klettern, Bergwandern, Trailrunning, Free Climbing, etc. - Kampfsport
Boxen, Karate, Judo, Kickboxen, usw. - Luftsport
Segelflug, Kunstflug, Paragliding, Fallschirmspringen, … - Tauchen
Apnoetauchen, Gerätetauchen mit Pressluft oder Mischgas, Sportschnorcheln, etc. - Motorsport
Motocross, Quad-Racing, Motorbootrennen, usw. - Reiten
Dressur, Springreiten, Voltigieren, Westernreiten, … - Radsport
Rennrad, Mountainbike, Kunstradfahren, etc. - Fun-/Extremsport
Parkour, Skateboarding, usw., aber auch alle Sportarten, mit denen man an die äußerste sportliche Grenze geht.
Ansonsten muss auch Profi- und Leistungssport angegeben werden, selbst wenn die Sportart selbst nicht explizit aufgelistet ist.
Am sichersten ist es, wenn du deine sportlichen Hobbys im Rahmen der Risikovoranfrage mit aufführst. Dazu zählt auch, das Hobby, die Intensität und die Häufigkeit der Ausübung so ausführlich wie möglich zu beschreiben, damit sich der Versicherer ein genaues Bild machen kann und das Risiko nicht besser oder schlechter bewertet als es ist.
#fragconny
Verfasser: Cornelia Frankenberg, Versicherungsmaklerin, Ilmenau